Über das Projekt

Die Europäische Union (EU) setzt sich für eine nachhaltigere Landwirtschaft ein. Multifunktionalität ist ein zentraler Ansatz, durch den die Landwirtschaft nachhaltiger aufgestellt und ländliche Entwicklung gefördert werden kann. Gleichzeitig trägt die Weiterentwicklung zur Wettbewerbsfähigkeit auf dem europäischen und dem Weltmarkt bei. Jedoch mangelt es insbesondere Junglandwirtinnen und Junglandwirten oder Familienbetrieben teilweise an den Schlüsselkompetenzen, um sich erfolgreich im Bereich multifunktionaler Landwirtschaft aufstellen sowie EU-Maßnahmen umfassend nutzen zu können. Das liegt weniger daran, dass die technischen oder landwirtschaftlichen Fähigkeiten fehlen, sondern vielmehr an fehlenden ökonomischen, organisatorischen und unternehmerischen Fähigkeiten. Das SEMA II Projekt richtet sich an Junglandwirtinnen und Junglandwirte sowie Familienbetriebe und verbindet die Themen multifunktionale Landwirtschaft und unternehmerische Fähigkeiten.

 

Das Projekt-Konsortium besteht aus sechs Organisationen aus Polen, Spanien, Belgien und Deutschland. Es steht beispielhaft für die Zusammenarbeit alter und neuer Mitgliedsstaaten. Unter den Partnerorganisationen befinden sich Forschungs- und Beratungseinrichtungen (WUELS, IfLS), Qualifizierungs- und Erwachsenenbildungsorganisationen (DEFOIN, ARID), eine europäische Organisation für Jungbäuerinnen und Jungbauern (CEJA) sowie eine Einrichtung für Lern-Technologien (BETI).